Hallöchen,

ich möchte anfangen, hier etwas neuen Content hinein zu bringen. Denn mein Leben dreht sich schon lange nicht mehr nur um Ernährung und, wie nehme ich am Besten ab. NEIN, es gibt eine neue Konstante in meinem Leben und die nennt sich Krafttraining. Ja ich weiß, das ist jetzt ein besonderer Trend und jede Frau geht Pumpen, weil es gerade „in“ ist. Aber ich habe in diesem Sport wirklich etwas ganz Neues für mich entdeckt.

Ich muss sagen, dass ich schon immer Sport gemacht habe und nicht wirklich sehr konstant dabei war. Ich bin ein Mensch, der sich für vieles interessiert und gerne immer mal wieder etwas neues ausprobiert. Daher kann ich nicht beschwören, dass ich Krafttraining bis an mein Lebensende machen werde, aber momentan macht es mir sehr viel Spaß und ich erziele damit sehr tolle Ergebnisse. Und das ist doch das, was zählt 😉

Angefangen habe ich als Kind damals mit Karate, davor hatte ich mal Ballett probiert, aber ich habe damals meiner Mutter unmissverständlich klar gemacht, dass mir diesen „Rumgehopse“ keinen Spaß macht, daher war nach der ersten Probestunde auch schon wieder Feierabend. Im Nachhinein wäre es bestimmt, gerade aus pädagogischer Sicht, sinnvoll gewesen, das Ballett zu machen, weil es gerade, wenn man früh damit anfängt sehr viel für die Körperhaltung und die Körperwahrnehmung tut. Blöd eigentlich, denn meine Haltung ist nicht gerade die Beste… Also zurück zum Karate: das hat mir sehr viel Spaß gemacht, allerdings war ich krank, hab dann ein paar Stunden gefehlt und bin dann nicht mehr mit gekommen und da aber alle meine Freunde schon im Kurs über mir waren, hab ich das dann nach einem Jahr aufgehört.

Dann kam das Schwimmen. Hier war ich insgesamt von der Grundschule an bis zur Oberstufe im Schwimmverein. Ganze 10 Jahre 🙂 Das hat mir echt viel Spaß gemacht, wir waren eine tolle Mannschaft und es war eine gewissen Routine drin, jeden Montag und Freitag zum Training zu gehen. Außerdem bin ich bis heute die totale Wasserratte, ich hab eigentlich an allem Spaß, was im Wasser stattfindet 😀 In meiner Schwimmkarriere war das einzige Problem, dass ich immer nur in der Hobbygruppe war. Denn damals, als es darum ging in die Profigruppe eingeteilt zu werden, gab es zu viele Kinder in meinem Jahrgang und zack wurde nach dem Alphabet aufgeteilt und da hatte ich natürlich verloren. So landeten Mädels in der Profigruppe, die eigentlich immer schlechter waren als ich. Allerdings mussten diese ab sofort bald jedes Wochenende zum Trainingslager, hatten 4 mal die Woche Training und mussten teilweise sogar vor der Schule trainieren. Also hatte ich vielleicht ja doch Glück, dass ich der ewige Hobbyschwimmer geblieben bin 😛 Ich habe damals zur Oberstufe aufgehört, weil ich recht viel lernen musste und es außerdem deprimiert hat, wenn man an dem einzigen Wettkampf im Jahr gegen kleine 11jährige Buben schwimmen musst, weil sie genau so schnell gemeldet sind 😀

Das war also die Geschichte mit dem Schwimmen. Aber neben dem Schwimmen habe ich auch noch andere Sportarten ausprobiert. Schließlich war ich mit meiner Figur nie zufrieden gewesen und jeder sagt ja immer: dann mach halt einfach Sport 😛 als wäre das so einfach 😉 Naja jedenfalls habe ich dann auch mal noch ein Jahr Basketball gespielt. Das hat mir auch viel Spaß gemacht, allerdings fand ich meine Mannschaftskolleginnen nicht ganz so cool. Kinder können so böse sein… Ein Zickenverein sondersgleichen 😀

Aus dem selben Grunde habe ich übrigens auch das Fußballspielen aufgegeben. Hier war ich 4 Jahre lang in einer Mädchenhobbymannschaft. Das war richtig lustig, ich würde zwar nicht sagen, dass ich besonders gut war, aber ich würde es auch heute jederzeit wieder anfangen. Ich war übrigens Verteidigerin. Im Weg rumstehen konnte ich schon immer gut 😀 ok es ist etwas mehr als im Weg rumstehen, aber wir hatten eine wahnsinnig gute Torfrau, von daher war es auch kein großes Drama. Übrigens was mich am Verteidigerdasein immer gestört hat: keiner erkennt ihre Arbeit an… Schließlich schießt du keine Tore, rennst super schnell oder vollbringt sichtbare Resultate. Nein, du verhinderst nur Tore, von denen man nicht einmal sicher weiß, ob es Tore geworden wären 😀 Das fand ich immer etwas schade. Aber nichts desto trotz sind wir mit unserer Chaosmannschaft, und das waren wir wirklich 😀 fast keiner hat perfekt passen können, den 11 Meter getroffen oder dribbeln können, von jonglieren reden wir da erst gar nicht 😀 Nein, wir waren einfach nur ein wilder Haufen, der Spaß daran hatte auf den Ball einzutreten, ABER dennoch sind wir Herbstmeister geworden. Ich frag mich bis heute, wie das klappen konnte, aber es hat geklappt. Wir hatten beispielsweise gegen eine Mannschaft gewonnen von Mädels, die alle doppelt so groß waren wie wir und die 3 mal die Woche Training hatten, ein Training davon war bergauf Joggen. Dazu hätte uns unser Trainer niemals gebracht 😀 Also alles in allem hatte ich eine tolle Zeit da, allerdings kam dann auch irgendwann die Oberstufe dazwischen und zudem sämtliche Mädelszickereien. Stellt euch einfach 13 pubertierende Mädels auf einem Haufen vor… mehr brauche ich, glaube ich, nicht zu sagen.

Dann kam ich irgendwann auf den Fitnessstudio-Trichter. Angefangen habe ich damals mit Kursen, klar, die machen Spaß und man hat auf jeden Fall das Gefühl, was gemacht zu haben. Man hat anfangs auch echt Muskelkater, aber dann wird es mehr und mehr zur Routine. Ich war in sämtlichen Kursen: Zumba, Bauch Beine Po, Pilates, Fightingfit (eine Mischung aus Kampfsport und Aerobic) und viele mehr. Ich würde sagen, dass ich außer Yoga bestimmt schon alle Kurse getestet habe 😀 Allerdings muss man sich halt immer an die Kurszeiten richten und manchmal fühlt man sich nach dem Kurs noch nicht ganz ausgepowert und so hab ich mich langsam auch an die Geräte ran getraut. Im Nachhinein betrachtet würde ich allerdings nicht sagen, dass ich annähernd an meine Grenzen gegangen bin.

Zwischendrin hab ich dann noch Salsa tanzen ausprobiert. Das macht mir super viel Spaß, allerdings haben mir die Kurszeiten nicht gepasst und wenn man es an einer Tanzschule lernen möchte, ist es leider auch relativ teuer. Aber in Richtung Tanzen werde ich mir auch in Zukunft noch das ein oder andere ansehen. Beispielsweise war ich gestern erst bei einem Workshop für modernen afrikanischen Tanz 😉

So und dann kam ich ENDLICH zum Krafttraining. Um ehrlich zu sein hat meine Stiefschwester mich angefixt. Sie hat damals schon seit einem halben Jahr trainiert und, als ich ihre Ergebnisse gesehen habe, war ich super motiviert. Sie hat mir dann auch mit einem Trainingsplan geholfen und ich würde sagen, dass es echt was gebracht hat! Aber schau dir den Vergleich gerne selbst an:

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Hier sieht man recht deutlich, was es bewirkt hat. Ich habe Fett verloren und bin gleichzeitig stärker geworden. Gewichtlich bin ich relativ gleich geblieben, aber man merkt einfach, wie die Arme, Beine, der Bauch, Po etc. alles straffer wird!! Vielleicht noch zu meiner Ernährung während des Trainings. Ich habe bei dem ersten Bild fast keine Kohlenhydrate gegessen, habe mich quasi keto ernährt, allerdings sah ich keine großen Erfolge mehr und hab dann gerade auch in Kombination mit dem Training angefangen, langsam wieder mehr Kohlenhydrate zu essen. Und es hat funktioniert 🙂 Also an dieser Stelle noch einmal kurz: Hab keine Angst vor Kohlenhydrate, dass du dich Low Carb ernährst heißt nicht, dass du Carbs verteufeln musst!

Nach wie vor sehe ich Krafttraining als einen für mich sehr effektiven Sport. Ich habe gerade nach langen Pausen sehr viel Muskelkater, das gibt mir das Gefühl, dass etwas passiert und ich baue auch recht schnell Muskulatur auf. Außerdem macht es mir Spaß zu sehen, dass ich immer wieder mit dem Gewicht rauf gehen kann, an der Beinpresse mehr drücke als viele Männer und man so einfach jedesmal ein kleines Erfolgserlebnis hat. Leider habe ich von Natur aus eine schlechte Körperhaltung, da ist es natürlich super, dass ich in der einen Stunde im Fitness alle Übungen mit geradem Rücken machen muss und ich merke genau, wie sich auch dauerhaft meine Haltung verändert. So habe ich beispielsweise auch meine Rückenschmerzen in den Griff bekommen. Ich weiß nicht, welcher Sport zu dir passt, aber ich habe für mich herausgefunden, dass es nicht der Ausdauersport ist, sondern eher das Krafttraining 🙂 Keine Frage, Teamsportarten würde ich trotzdem machen und auch das Tanzen möchte ich weiter ausbauen, aber einen echten Effekt sehe ich für mich nur im Krafttraining.

Interessiert dich das Thema Krafttraining auch und möchtest du vielleicht wissen, mit welchem Trainingsplan ich begonnen habe? Dann hinterlasse mir gerne hier oder auf meinen Sozialen Plattformen einen Kommentar und ich werde das Thema noch weiter ausbauen.

Alles Liebe

dein Gänseblümschen

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